Satzung

des Karnevalsvereins MOAREULEN Gillenfeld 1963 e.V.
§ 1 Name und Sitz des Vereins
1. Der am 26.10.1963 gegründete Verein trägt den Namen Karnevalsverein MOAREULEN
Gillenfeld 1963 e.V. Er hat seinen Sitz in Gillenfeld.
2. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Wittlich eingetragen.
3. Der Verein ist Mitglied im Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn
(RKK)
§ 2 Sinn und Zweck des Vereins
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Eifeler Brauchtums, der traditionellen
Gebräuche und Verhaltensweisen – insbesondere der Traditionen im Gillenfelder Karneval.
3. Dieser Zweck wird erreicht durch:
a. die Durchführung von karnevalistischer, kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen
b. die Pflege von Musik, Gesang, Tanz und karnevalistischen Vorträgen
c. die Kontaktpflege zu anderen Vereinen
4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte
ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und
Neutralität.
6. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus:
a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres
b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
c) Ehrenmitgliedern
§ 4 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören. Die Mitgliedschaft ist nicht
übertragbar.
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die
Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung, braucht nicht begründet zu werden. Bei
Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
erforderlich.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a. Austritt
b. Ausschluss
c. Tod
d. Löschung des Vereins
4. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich oder mündlich erklärt werden. Durch
Nichtzahlung des Jahresbeitrages erlischt die Mitgliedschaft automatisch.
5. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig
gewordenen Beträge bestehen.
6. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem
Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes
müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief
schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
7. Der geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt, jedes Mitglied, das gegen die Satzung und
Ordnung des Vereins verstößt, aus dem Verein auszuschließen. Vor der Entscheidung ist dem
betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Die Entscheidung über den
Ausschluss ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an
die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Zugang der
Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Der
Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein
bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt
unberührt.
§ 5 Rechte und Pflichten
1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Veranstaltungen des
Vereins teilzunehmen.
2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des
Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten. Die Mitglieder sind zur
gegenseitigen Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
3. Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung der Höhe nach und hinsichtlich
der Fälligkeit beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 01.01. des
Jahres im Voraus fällig. Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinszwecks beschlossen werden
und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs des Vereins, der mit den regelmäßigen Beiträgen
nicht erfüllt werden kann. Sie dürfen höchsten 1x pro Jahr und grundsätzlich nur bis zur Höhe
zweifachen Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden.
§ 6 Vereinsorgane
1. Die Organe des Vereins sind
a. Der Vorstand und
b. die Mitgliederversammlung
§ 7 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem:
a. 1. Vorsitzenden
b. 2. Vorsitzenden
c. Schatzmeister
d. Schriftführer
e. Beisitzer
2. Der Vorstand im Sinne § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht aus dem 1. Vorsitzenden und
dem 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist
allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein vertritt der 2.
Vorsitzende den Verein jedoch nur, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der
Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.
Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins und berichtet der
Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke
Ausschüsse einzusetzen.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauern von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben aber
so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
5. Die Vorstandsitzungen werden durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten
geleitet. Von den Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw.
seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.
6. In den Vorstand können nur Vereinsmitglieder gewählt werden. Sie müssen das 18. Lebensjahr
vollendet haben.
7. Um gewählt werden zu können besteht Anwesenheitspflicht, es sei denn das Vereinsmitglied hat
sich schriftlich beim Vereinsvorstand zur Übernahme eines Amtes und der Annahme des Amtes im
Falle der Wahl bereit erklärt.
8. Sollte ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausscheiden, (z.B. durch Tod oder Rücktritt) ist in der
nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl vorzunehmen. Darüber hinaus ist der übrige
Vorstand berechtigt und verpflichtet, die freigewordene Position bis zur nächsten
Mitgliederversammlung durch eine andere Person kommissarisch zu besetzen.
9. Der gewählte Vorstand hat das Recht, bis zu fünf weitere Vereinsmitglieder zu kooptiven
Vorstandsmitgliedern zu ernennen. Sie sind vollwertige Vorstandsmitglieder mit allen Rechten und
Pflichten. Sie haben Stimmrecht im Vorstand. Die Amtszeit der kooptiven Vorstandsmitglieder
beträgt zwei Jahre. Sie endet jedoch, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Bestellung, mit der Amtszeit
des gewählten Vorstands.
10. Die Ämter des Präsidenten und Vizepräsidenten werden ebenfalls im 2 Jahres-Rhythmus von
der Mitgliederversammlung gewählt. Präsident und Vizepräsident gehören nicht dem Vorstand an,
stehen ihm aber in beratender Funktion zur Seite. Sie werden bei Bedarf durch den Vorsitzenden zu
den Vorstandsitzungen eingeladen. Sie haben im Vorstand kein Stimmrecht. Dem Präsidenten
obliegt die Leitung und Abwicklung der Sitzungen und Veranstaltungen, sowie die Repräsentation
des Vereins.
§ 8 Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Der Vorstand beruft je nach Bedarf, spätestens jedoch bis zum 11. November jeden Jahres eine
Mitgliederversammlung ein. Die Mitglieder sind hierzu mindestens 14 Tage vor dem
Versammlungstermin durch ortsübliche Bekanntmachung unter Angabe der Tagesordnung
einzuladen.
3. Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens 1 Woche vor der Mitglieder-versammlung
schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der
Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit
bejaht wird. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf
einer der nächsten Mitgliederversammlungen behandelt.
4. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten
geleitet. Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt,
die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.
5. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a. Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes des Vorstandes, sowie des Berichts der
Kassenprüfer,
b. Erteilung der Entlastung,
c. Wahl des Vorstandes,
d. Wahl von 2 Kassenprüfern,
e. Festsetzung des Mitgliederbeitrages,
f. Erledigung von Anträgen und Beschwerden,
g. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins und
h. Ernennung von Ehrenmitgliedern
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 11 Mitglieder anwesend sind.
Beim Fehlen der letzten Voraussetzung ist innerhalb von 4 Wochen eine neue
Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf
die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
7. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
8. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.
Mitglieder, die das 18. Lebensjahri vollendet haben, besitzen kein Stimmrecht.
9. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen
10. Bei einer Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahl wird ein Mitglied zum
Versammlungsleiter gewählt, der die Aufgabe hat, die Wahl des 1. Vorsitzenden durchzuführen.
11. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen,
soweit diese Satzung nichts anderes vorschreibt. Stimmenthaltungen zählen bei der Feststellung der
Stimmenmehrheit nicht mit.
12. Gewählt ist, wer die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen kann. Bei
Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Ergibt sich hierbei wieder
Stimmengleichheit, so entscheidet das Los, das vom Versammlungsleiter, gezogen wird.
13. Beschlüsse, durch die diese Satzung geändert werden soll, bedürfen einer 3/4 Stimmenmehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen.
14. Der Vorstand muss eine Versammlung einberufen, wenn mindestens 10% der Mitglieder dies
unter Angabe des Grundes schriftlich fordert.
15. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens einem der
stimmberechtigten Anwesenden beantragt wird.
§9 Ehrenmitglieder
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient
gemacht haben, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern
ernannt werden. Ehrenmitglieder werden Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung von Beiträgen
befreit und haben zu allen Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.
§ 10 Untergruppen des Vereins
Der „Gillenfelder Kinderkarneval“ sowie die „Gillenfelder Möhnen“ sind als permanente
Unterabteilungen fester Bestandteil des Vereins. Der Vorstand unterstützt die Unterabteilungen in
organisatorischen, finanziellen oder versicherungs-technischen Fragen Die Unterabteilungen geben
sich eine Geschäftsordnung. In dieser müssen zumindest der Ansprechpartner sowie ein
Kassenführer namentlich benannt sein. Die Kassen werden getrennt und autark von der
Vereinskasse durch die Unterabteilungen geführt. Sie unterliegen aber der Prüfung durch die
gewählten Kassenprüfer. Die Sprecher der Unterabteilungen gehören nicht dem Vorstand an, stehen
diesem aber in beratender Funktion zur Seite. Sie werden bei Bedarf durch den Vorsitzenden zu den
Vorstandsitzungen eingeladen. Sie haben im Vorstand kein Stimmrecht.
§ 11 Kassengeschäfte
1. Für die gesamten Kassengeschäfte ist der Schatzmeister zuständig und verantwortlich, Er hat alle
Ein- und Ausgaben im Rahmen einer vereinfachten Buchführung durch Belege nachzuweisen.
2. Für alle Kontobewegungen sind nur der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister
zeichnungsberechtigt.
3. Der Schatzmeister hat ein Einspruchsrecht gegen Ausgabebeschlüsse des Vorstandes und der
Mitgliederversammlung, wenn diese die Finanzkraft des Vereins übersteigen. In solchen Fällen
entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder über den Einspruch
des Schatzmeisters. Die Entscheidung ist endgültig.
4. Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1. Mai und endet am 30. April eines jeden Jahres.
§ 12 Kassenprüfung
Die Überprüfung der Kassenführung erfolgt nach Ablauf des Geschäftsjahres
durch 2 von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer. Das Ergebnis der jährlichen
Prüfung ist dem Vorstand bekannt zu geben. Darüber hinaus haben die Kassenprüfer in der
Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
§ 13 Auflösung des Vereins
1. Der Verein kann aufgelöst werden, wenn die Mitgliederzahl so gesunken ist, so dass ein
Weiterbestehen nicht mehr möglich ist. Das gleiche gilt, wenn sich kein funktionsfähiger Vorstand
konstituieren kann.
2. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4
der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.
3. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der
steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an die freiwillige Feuerwehr Gillenfeld, und
zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und
unmittelbar gemäß §2 zu verwenden.
§ 14 Inkrafttreten
Die Satzung in der vorliegenden Form wurde in der Mitgliederversammlung vom 20.11.2009 neu
gefasst und ins Vereinsregister eingetragen. Sie wurde letztmalig in der Mitgliederversammlung
vom 07.12.2012 im §10 abgeändert. Mit dieser Änderung wird die Satzung vom 20.11.2009
ungültig.
Gillenfeld, den 04.01.2019